Noch einmal Hohe Tatra
zur Erinnerung!
"It is great to hear from you. :)

We would love to have you here in September. You have to come and stay with us in Zlaté Moravce.

We are all (us, our parents and Mario's family) very excited that you will come and we will see you again, and you will see us and little Nikki as well.

With love"
 
Mit dieser e-Mail beantworteten unsere slowakischen Freunde Ende August unsere Anfrage, ob wir sie eventuell ab 26. 9. 11 besuchen könnten. Seit vorgestern ist dieser Besuch für uns schon Geschichte.
 
Diese Geschichte begann vor 24 Jahren, als wir im Sommer 1987 zum ersten Mal in Strba ankamen, um von dort aus einen 2-Wochen-Urlaub in der Hohen Tatra zu verbringen. Drer fiel so schön aus. dass wir auch die nächsten Jahre dort wieder Urlaub machten. Zuletzt waren wir 2003 dort, um die Hochzeit der Tochter unserer Wirtsleute mit zu feiern, die bei unserem ersten Besuch neun Jahre alt war.
 
In der Zwischenzeit war diese Tochter dreimal bei uns in Wolfen bzw. Dessau zu Besuch. So sind die sehr erfreulichen Kontakte zwar unterschiedlich intensiv gewesen, aber nie wirklich abgerissen.
 
Und die Hohe Tatra ist für immer eins der besonderen Urlaubsziele geblieben, obwohl wir schon den ersten Besuch nicht mehr als die Jüngsten antraten. Das liegt u. a. auch daran, dass sie zu DDR-Zeiten für uns fast die einzige Möglichkeit war, überhaupt ein Hochgebirge kennen zu lernen.
 
Und jetzt dachten wir, es wäre Zeit, ihr und den Freunden dort ade zu sagen. Am 26.9. ging es früh nach fünf in Dessau los.
AB Leipzig nach Prag bestand Zugbindung. So bekamen wir die Sonderfahrkarte (Europa Spezial) für 192 € (Rückfahrt ab Bratislava). Beim Umsteigen in Prag und Zilina gab es keine wesentlichen Schwierigkeiten. Nach 13 Stunden waren wir pünktlich um 18:22 Uhr in Strba, wo uns die Gastgeber freundlich wie immer begrüßten und zum ersten Mal in ihrem Auto die letzten 4 km nach Hause brachten.
 
Diese Errungenschaft kam uns auch in den nächsten Tagen zugute, da wir so bei den Besuchen in Strbské Pleso und Poprad nicht ganz auf unsere alten Beine oder die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen waren. Auch von Strba nach Zlaté Moravce, dem Wohnort der Tochter mit Familie, ging´s per Auto, ebenso zuletzt zum Bahnhof in Bratislava (Rückfahrt).
 
Zum guten Gelingen trug das freundliche und warme Wetter bei. Mit etwas Schnee auf den Bergspitzen (über 2.500 m) hatten wir vergeblich gerechnet.
Nur die Fahrt zum zweithöchsten Gipfel, der Lomnitzspitze, wurde im letzten Moment wegen zu starken Winds abgeblasen. So blieb es bei den zwei Runden um den Strbské Pleso (in 1350 m Höhe), einer 3-Stunden-Wanderung zum Jamske Pleso und zurück sowie den Fahrten mit der Tatrabahn, die zwischen Strbské Pleso und Poprad bzw, Stary Smokowec und Tatranska Lomnitza verkehrt und die (Kur-)Orte entlang der Tatra mit einander verbindet. Von Stary Smokovec ging´s nochmal per Standseilbahn nach Hrebienok nach oben. Und von Tatranska Lomnitza zum Skalnatne Pleso. In Poprad konnten die restlichen 1100 slovakischen Kronen (ca. 35 €) umgetauscht werden. Und in Kezmarok nochmal das Schloss und zum ersten mal die alte evangelische Holzkirche, ein besonderes Schmuckstück, besucht werden.
 
Da die Stara Mama vor einem Jahr ihrem schon vorher verstorbenen Mann gefolgt ist, sind wir auch auf dem _Friedhof gewesen.
 
Sohn und Tochter sind längst ausgezogen und leben mit Ehepartner und den Kindern (jetzt die 3. Generation) in Liptovski Mikulas, wo wir einen Kurzbesuch machten, bzw. in Zlaté Moravce, wo wir die zwei letzten Tage verbrachten, die noch kleinen Kinder kennen lernten sowie einige interessante Ausflüge unternahmen. Schnell war die Zeit bis zur Rückfahrt am 6.10 um und eine sehr schöne Zeit vorbei.
 
Leider ist es nicht möglich, die Fotos im Text einzustellen. Die meisten sind unter dem 7./8.10 in meinem Verein bzw. Alle Bilder von "Spiegel" zu finden.
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Kommentare | 1 bis 2 von 2 Kommentieren
09.10.2011 | 19.11 Uhr | Spiegel Ja, Lemm(y)i,
 
von Wien aus bin auch ich schon nach Bratislava (und Nitra) und zurück gefahren, mit dem Zug allerdings. -
Ist nicht weit!
 
Gruß!
Spiegel
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09.10.2011 | 18.47 Uhr | ing.lambertz Hallo Spiegel,
 
eine Tochter meiner Cousine hat einen Job als Lehrkraft bei einer amerikanischen Privatuniversitaet in Wien.
 
In Bratislava ist auch eine Uni dieser Art. Auch dort haelt sie manchmal Vorlesungen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist das von Wien mit dem Auto ein Katzensprung von einer halben oder dreiviertel Stunde.
 
Gruss Lemm(y)i
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