Kritiker Helmut Gote schaut für den Kölner Stadt-Anzeiger den Restaurants der Region genauer auf den Teller - vergibt dabei aber keine Noten und Sterne.
Gesamtnote









Essen









Getränke









Bedienung









Ambiente









Sauberkeit









Preis / Leistung









Gesamtnote









Essen









Getränke









Bedienung









Ambiente









Sauberkeit









Preis / Leistung









Thai Haus

Händelstr. 2850674 KölnTel.0221/245504
Öffnungszeiten:
täglich 18-24 Uhr
täglich 18-24 Uhr
Gesamtnote









Essen









Getränke









Bedienung









Ambiente









Sauberkeit









Preis / Leistung









Bewertungen 1
21.12.2007 | Helmut Gote |
| keine Noten |
Die Annäherung an thailändische Schärfegrade fiel erst noch relativ defensiv aus. Wer weiß denn schon genau, ob die ein bis drei kleinen Chilischoten, die bei den verschärften Gerichten auf der Speisekarte vermerkt sind, den europäischen Esser eher informieren oder davor warnen sollen? Also die Bangkokplatte (65 Euro für 2 Personen) mit nur wenigen Chilischoten bei den insgesamt sieben Gängen?
Die freundliche thailändische Kellnerin lächelt beruhigend und bestätigt „nicht so scharf“, bringt schon mal den leicht süßen Aperitif-Wein mit einer Litschi darin und kurze Zeit später die Suppe mit zartem Hühnerfleisch, frischen Champignons in Kokosmilch, dezent mit dem immer leicht parfümig wirkenden Galgant und Zitronengras abgeschmeckt. Das folgende Hühnerfleisch mit (chinesischen) Morcheln und Cashew-Nüssen ist schon würziger, aber immer noch nicht scharf, die zarte Entenbrust mit sehr knuspriger Haut liegt auf frischer Ananas und gut ausbalancierter süßsaurer Sauce.
Bemerkenswert war bei allen diesen Gängen die zurückhaltende Dosierung von der Austernsauce bis zu den Currypasten, die dadurch den Eigengeschmack der verschiedenen Zutaten zur Geltung kommen ließen. Aber trotzdem wurden die Gerichte aromatisch umso interessanter, je schärfer sie wurden, weil hier generell relativ wenig Salz zum Einsatz kommt. Der Glasnudelsalat mit Hühnerfleisch, knackigen Krabben und frischem Koriander (eine Chilischote) war eher pikant als wirklich scharf, und selbst die Fischfilets in roter Currysauce (zwei Schoten) waren noch im grünen Bereich.
Also dann endgültig die Mutprobe mit den drei Chilis: Phad Ped Pladok, eine Spezialität aus dem zentralen Tiefland und das beste Gericht meiner beiden Besuche: Dicke Welsfilets, schön kurz gebraten, mit Bambussprossen, thailändischer Aubergine, frischen Kräutern und klein geschnittenen Chilischoten in der roten Currysauce. Schon ziemlich scharf, aber nicht zerstörerisch gegenüber dem frischen Gemüse oder den Geschmackspapillen. Und vor allem eine in sich stimmige Spezialität. Ebenso wie das vegetarische Phad Prik Pak Bu (8,50 Euro), das auf der Karte mit „Sumpfgemüse“ übersetzt ist. Dahinter verbirgt sich eine große Portion gut gewürzter Wasserspinat.
Zu allen Gängen gibt es natürlich gedämpften Reis, außer zu den Vorspeisen, von denen Sie vielleicht mal die ungewöhnlichen Käsebällchen aus jungem Gouda und Frischkäse probieren sollten, paniert und frittiert (5 Euro). Ebenfalls sehr empfehlenswert: das Sangkaya, eine ziemlich süßes, aber gleichzeitig leicht salziges, warmes Dessert aus Kokosmilch (5 Euro).
Typischer thailändisch geht's wohl nicht mehr, außer beim Service: Das Besitzer-Ehepaar Mangrai und ihre asiatisches Team betreuen die Gäste selbst bei (fast immer) vollem Haus so lächelnd, aufmerksam und entspannt, dass man den Aufenthalt hier auch fernöstlich-kulinarische Wellness nennen könnte.
| keine Noten |
Die Annäherung an thailändische Schärfegrade fiel erst noch relativ defensiv aus. Wer weiß denn schon genau, ob die ein bis drei kleinen Chilischoten, die bei den verschärften Gerichten auf der Speisekarte vermerkt sind, den europäischen Esser eher informieren oder davor warnen sollen? Also die Bangkokplatte (65 Euro für 2 Personen) mit nur wenigen Chilischoten bei den insgesamt sieben Gängen? Die freundliche thailändische Kellnerin lächelt beruhigend und bestätigt „nicht so scharf“, bringt schon mal den leicht süßen Aperitif-Wein mit einer Litschi darin und kurze Zeit später die Suppe mit zartem Hühnerfleisch, frischen Champignons in Kokosmilch, dezent mit dem immer leicht parfümig wirkenden Galgant und Zitronengras abgeschmeckt. Das folgende Hühnerfleisch mit (chinesischen) Morcheln und Cashew-Nüssen ist schon würziger, aber immer noch nicht scharf, die zarte Entenbrust mit sehr knuspriger Haut liegt auf frischer Ananas und gut ausbalancierter süßsaurer Sauce.
Bemerkenswert war bei allen diesen Gängen die zurückhaltende Dosierung von der Austernsauce bis zu den Currypasten, die dadurch den Eigengeschmack der verschiedenen Zutaten zur Geltung kommen ließen. Aber trotzdem wurden die Gerichte aromatisch umso interessanter, je schärfer sie wurden, weil hier generell relativ wenig Salz zum Einsatz kommt. Der Glasnudelsalat mit Hühnerfleisch, knackigen Krabben und frischem Koriander (eine Chilischote) war eher pikant als wirklich scharf, und selbst die Fischfilets in roter Currysauce (zwei Schoten) waren noch im grünen Bereich.
Also dann endgültig die Mutprobe mit den drei Chilis: Phad Ped Pladok, eine Spezialität aus dem zentralen Tiefland und das beste Gericht meiner beiden Besuche: Dicke Welsfilets, schön kurz gebraten, mit Bambussprossen, thailändischer Aubergine, frischen Kräutern und klein geschnittenen Chilischoten in der roten Currysauce. Schon ziemlich scharf, aber nicht zerstörerisch gegenüber dem frischen Gemüse oder den Geschmackspapillen. Und vor allem eine in sich stimmige Spezialität. Ebenso wie das vegetarische Phad Prik Pak Bu (8,50 Euro), das auf der Karte mit „Sumpfgemüse“ übersetzt ist. Dahinter verbirgt sich eine große Portion gut gewürzter Wasserspinat.
Zu allen Gängen gibt es natürlich gedämpften Reis, außer zu den Vorspeisen, von denen Sie vielleicht mal die ungewöhnlichen Käsebällchen aus jungem Gouda und Frischkäse probieren sollten, paniert und frittiert (5 Euro). Ebenfalls sehr empfehlenswert: das Sangkaya, eine ziemlich süßes, aber gleichzeitig leicht salziges, warmes Dessert aus Kokosmilch (5 Euro).
Typischer thailändisch geht's wohl nicht mehr, außer beim Service: Das Besitzer-Ehepaar Mangrai und ihre asiatisches Team betreuen die Gäste selbst bei (fast immer) vollem Haus so lächelnd, aufmerksam und entspannt, dass man den Aufenthalt hier auch fernöstlich-kulinarische Wellness nennen könnte.
06.01.2012 | franki.v | Bewertungsdetails
Wir gehen nun schon seit ca. 15 Jahren ins Thai Haus und sind bisher nie enttäuscht worden.
Ich habe bisher nirgendwo eine bessere Ente (die mit der pikanten Soße) gegessen.
Die Vorspeisenplatte (für 2 Personen) ist kulinarisch genial.
Das Personal ist super freundlich und immer herzlich um die Gäste bemüht.
Auch Chefin und Chef haben immer ein paar nette Worte zur Begrüßung/Abschied übrig.
Wir gehen nun schon seit ca. 15 Jahren ins Thai Haus und sind bisher nie enttäuscht worden.Ich habe bisher nirgendwo eine bessere Ente (die mit der pikanten Soße) gegessen.
Die Vorspeisenplatte (für 2 Personen) ist kulinarisch genial.
Das Personal ist super freundlich und immer herzlich um die Gäste bemüht.
Auch Chefin und Chef haben immer ein paar nette Worte zur Begrüßung/Abschied übrig.










