Kritiker Helmut Gote schaut für den Kölner Stadt-Anzeiger den Restaurants der Region genauer auf den Teller - vergibt dabei aber keine Noten und Sterne.
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Pfeilstr. 31-3750672 KölnTel.02 21/1690 98 48
Öffnungszeiten:
täglich 9 Uhr bis 24 Uhr
 
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Bewertungen 4

teilweise Nichtraucher

Bewertungen | 5 gesamt Bewertung schreiben
18.07.2009 | Helmut Gote | | keine Noten | So gut besucht, wie das neu eröffnete Spitz fast immer ist, das vorher nicht weit entfernt an der Ehrenstraße gelegen war, haben die Betreiber mit ihrem Konzept eines modernen Szenegasthauses offensichtlich den Nagel auf den Kopf getroffen. Das großräumige, verwinkelte Lokal auf zwei Etagen mit Innenhof, abgetrenntem Raucherbereich und einer Mischung aus rustikalem Brauhausmobiliar und eingedeckten kleinen Zweiertischen bietet zu jeder Tageszeit die passende Versorgung: Morgens unterschiedliche Frühstücksvarianten, mittags wechselnde Tagesgerichte, nachmittags Kaffee und Kuchen sowie abends eine umfangreiche Speisekarte mit klassischen Gasthausgerichten aus fast allen deutschen Landen.
 
Dazu gibt es eine ganze Reihe von verschiedenen Biersorten, und wenn Sie der Empfehlung eines passionierten Weintrinkers wie mir folgen wollen, könnten Sie zum Aperitif beispielsweise die beiden sehr süffigen Altenmünster Biere trinken (urig oder hopfig, die Flasche für 4,40 Euro). Die sind auch kräftig genug, um bei den herzhaften Brotzeit-Kleinigkeiten mitzuhalten: Sogar das alte Berliner Solei mit Senf und kernigem Zimmermann-Schwarzbrot (1,40 Euro) ist dabei, die Salzgurke aus dem Fass (0,80 Euro), pikant gewürzter bayrischer Obazda aus angemachtem Frischkäse mit allerdings zu kleiner Brezel (3,90 Euro), hessischer Handkäs mit Zwiebeln, Schnittlauch und kräftigem Krustenbrot (2,40 Euro) oder gleich die Schnittchen-Variation vom Brett mit Matjes, Schinkensülze und Griebenschmalz (7,50 Euro) - alles von ordentlicher Qualität und als eine Art deutsche Wirtshaus-Tapas problemlos konkurrenzfähig mit den Häppchen der spanischen Bars.
 
Die Hauptgerichte liegen durchweg auf dem selben Niveau, vor allem die aktuellen Angebote von der großen Schiefertafel. Neben der zarten Berliner Kalbsleber mit vielen Schmorzwiebeln (12,30 Euro) lag einwandfreier, hausgemachter Kartoffelpüree. Zu dem knusprigen Backfisch (9.80 Euro) wie auch neben den mit Käse und gekochtem Schinken gefüllten Kalbsschnitzeln „Cordon bleu“ (16,50 Euro) gab es gut abgeschmeckten Gurken-Kartoffelsalat.
 
Bei den mit Majoran gewürzten „Laubfröschle“ (7,70 Euro), mit Gehacktem und Reis gefüllten Mangoldblättern auf Wurzelgemüse, störte nur das aufdringliche Aroma des hier überflüssigen frischen Thymians. Bei den Königsberger Klopsen (kleine Portion 8,50 Euro) waren die Kapern zu sauer.
 
Bei den Desserts gab es Licht und Schatten: Die kletschigen Quarkknödel (5,50 Euro) wurden zusätzlich noch durch viel zu süßes Vanilleeis beeinträchtigt. Der Kaiserschmarren mit Pflaumenröster (8 Euro) war dagegen ganz passabel. Wirklich lecker ist aber der warme Schokoladenkuchen (7,50 Euro) mit Vanillesauce und Sahne, auch wenn beim Nachtisch generell die Preise aus dem insgesamt angemessenen Preisgefüge deutlich herausragen.
 
Die Flaschenweine sind deutlich besser als die glasweise angebotenen, der Service ist locker, freundlich und flott, kann aber bei der Auswahl fachlich wenig weiterhelfen. Die Akustik ist an manchen Stellen des Lokals wegen der niedrig gehängten Musikboxen und des allgemeinen Geräuschpegels allerdings so schlecht, dass unsere Kellnerin fast bei jeder Bestellung zwei Mal nachfragen musste. Da orientieren Sie sich bei der Platzwahl am besten nach Gehör.
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06.08.2010 | niklas22 | Bewertungsdetails Das Ambiente und die Bedienung lassen nichts zu wünschen übrig. Beim Essen sind meines Erachtens aber Abstriche zu machen. Das Wiener Schnitzel ist in Ordnung, allerdings sind die Beilagen Bratkartoffeln viel zu fettig, bzw. haben das Fett voll aufgesaugt.
Gut schmeckt auch das Hühnerfrikassee.
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14.05.2010 | Hans G | Bewertungsdetails Man sollte Lokale im Vergleich zu anderen bewerten. Wenn ich an den Freitagsfisch denke und an die vielen klein kölschen Tapas mit einem Rose aus der Pfalz, dann ist die Welt in Ordnung. Hier gibt es keinen aufdringlichen " Köbes", das Personal ist freundlich, und das Essen gut. Spitz ist immer gut für ein nettes zusammensein mit Freunden, ob morgens, mittags, nachmittags oder abens.
Hans G.
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23.02.2010 | Klaus Bonk | Bewertungsdetails Wir waren heute abend im Spitz und freuten uns, auf der Karte "Weltenburger Dunkles" als Bier des Monats zu entdecken, wann und wo gibt es das schon einmal in Köln. Die Flasche 0,5 für 4,20 € (hmm, teuer, egal, lecker!) . Wir bekamen Gläser, die mir sehr klein vorkamen, auf Rückfrage beim Kellner wurde uns heute (am 23. des Monats) erklärt, die kleineren Gläser (0,4) würden auch weniger teuer berechnet, man hätte bei der Erstellung der Karte einen Fehler gemacht. Nun denn, dann eben schnell noch eins nachbestellt. Aber dann kam die Rechnung: für die 0,4 sollte ich dann tatsächlich 4,00 € bezahlen. Leider habe ich das erst gesehen, als ich schon bezahlt hatte. Auf Rückfrage bei der kassierenden Kellnerin wurde mir zwar ein Espresso als Ausgleich angeboten, aber irgendwie fühlte ich mich hintergangen. Während des Essens hatte ich mir nichts dabei gedacht, aber wenn Bier aus der Flasche ausgeschenkt wird, ist 0,4 ein komisches Maß, gab es vielleicht 0,33 Flaschen, das würde zu meine Gefühl der Glasflaschen passen. (Ich hatte eher den Eindruck, das Glas hätte diese Größe - der Eichstrich fehlte). Solche Preispolitik ärgert mich. Schade, eigentlich nett da. Ich geh erstmal nicht mehr hin.
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22.09.2009 | hanns der mit den 2 n | Bewertungsdetails Meine Fanny, was meine Lebensgefährtin ist, mag an sich kein Fleisch. Aber vom Wiener Schnitzel schwärmt sie immer noch, obwohl es schon 4 Wochen her ist. Und mit ihrer Busenfreundin Anne will sie wieder hin, ich kann da gar nichts machen. Und anschließend ins Cafe Breda: Zimteis, wonderful! !!
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