Kritiker Helmut Gote schaut für den Kölner Stadt-Anzeiger den Restaurants der Region genauer auf den Teller - vergibt dabei aber keine Noten und Sterne.
Gesamtnote









Essen









Getränke









Bedienung









Ambiente









Sauberkeit









Preis / Leistung









Gesamtnote









Essen









Getränke









Bedienung









Ambiente









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Preis / Leistung









Gesamtnote









Essen









Getränke









Bedienung









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Preis / Leistung









Gesamtnote









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Preis / Leistung









Great Wall

Kommödienstr. 3750665 kölnTel.0221/2774712
Öffnungszeiten:
täglich 11.00 bis 14.30 (auch Buffet) und
18.00 bis 23.30
täglich 11.00 bis 14.30 (auch Buffet) und
18.00 bis 23.30
Gesamtnote









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Preis / Leistung









Bewertungen 5

Reservierung ratsam

kinderfreundlich
14.03.2009 | Helmut Gote |
| keine Noten |
Karpfen nach Schanghai-Art
Im „Great Wall“ wird asiatische Küche authentisch zubereitet. Das teilweise sehr ungewöhnliche Essen bedarf einer gewissen Experimentierlust. Rinderpansen und Schweineblut sollten einen nicht abschrecken.
Karpfen nach Schanghai-Art
Im „Great Wall“ wird asiatische Küche authentisch zubereitet. Das teilweise sehr ungewöhnliche Essen bedarf einer gewissen Experimentierlust. Rinderpansen und Schweineblut sollten einen nicht abschrecken.
Der Grat zwischen Mut und Übermut ist nicht nur im normalen Leben oft ein schmaler, sondern auch, wenn man in einem chinesischen Restaurant isst, das sich die authentische Umsetzung der Küchentraditionen des Reichs der Mitte kompromisslos auf die Fahnen geschrieben hat. Diese Erkenntnis traf mich allerdings dann doch etwas heftiger als erwartet, als ich die kalte Vorspeise Fu Qui Fei Pian vor mir sah, die ich (ohne Übersetzung) von der Speisekarte bestellt hatte, weil das Foto dazu eigentlich ganz schön aussah. Es entpuppte sich als geschnetzelter gekochter Rinderpansen und Zunge, mittelscharf mariniert mit Chili, Pfeffer, Soja-Sauce, Öl, klein geschnittenen Lauchzwiebeln und vermutlich noch anderen Gewürzen und Zutaten, die ich nicht kenne. Da fremdeln europäische Geschmacksnerven doch etwas mehr, als ich tatsächlich gedacht hätte.
Auch vor der zweiten kalten Vorspeise, den gekochten und in große Streifen geschnittenen Schweineohren mit Salatgurke und Sojasaucendressing, scheute meine kulinarische Experimentierlust trotz guten Selbstzuredens fast wie ein Turnierpferd vor einem Dreifach-Ochser. Trotz etwas fremder, aber durchaus interessanter Würzung kann ich nicht sagen, dass es mir wirklich geschmeckt hätte. Schweineohren bestehen eben nun mal weitgehend aus mehr oder weniger weichen Knorpeln.
Der dünn geschnittene Schweinebauch mit den typisch leicht strohigen Wolkenohrpilzen, serviert im einem gusseisernen Tiegel, schmeckt auch ungewöhnlich, aber ziemlich gut. Und für die zarten, in Hühnerbrühe gegarten Fischfilets, die mit Sichuan-Pfeffer und viel Zimtrinden abgeschmeckt sind und schwimmend in Öl und Sojasauce serviert werden, gilt das ebenfalls.
Wenn Sie nun rätseln, ob das jetzt hier nun eine Empfehlung werden soll oder nicht - ja, wenn Sie neugierig sind und Lust haben, sich auf zum Teil sehr fremdes Essen einzulassen. Sie müssen ja nicht gleich mit den Champignons in Schweineblut beginnen, wenn Sie kein Chinese sind, die einen Großteil der Gäste ausmachen.
Der Besuch in dem mit einer Mischung aus alten chinesischen Holzmöbeln, Resopaltischen und abstrakter Kunst eingerichteten Lokal ist tatsächlich insgesamt ein Erlebnis mit Seltenheitswert. Lassen Sie sich Zeit dabei, denn die brauchen Sie, um erst einmal die bilderbuchartige Speisekarte zu studieren. Auf der stehen Gerichte (ab 5,50 bis rund 18 Euro) aus drei Kochtraditionen, die sowohl vom gekennzeichneten Schärfegrad über die Zubereitungsart bis zu den Zutaten völlig unterschiedlich sind.
Das gilt für den hervorragen Pak Choi mit Knoblauch als separat zu bestellende Gemüsebeilage, die knusprigen Frühlingsrollen und auch den halben Karpfen nach Schanghai-Art in einer dicken, fast schwarzen, süßsauer-pikanten Sojasauce. Und bei den sehr gelungenen DanDan-Nudeln mit Gehacktem vom Schwein und gerösteten Erdnüssen können Sie feststellen, wie komplex ein relativ normales Gericht schmecken kann, das - übrigens wie alle anderen Gerichte auch - völlig ohne Glutamat auskommt.
Die freundlichen Kellner helfen gerne mit Erklärungen und natürlich gibt es grünen Tee aus sehr schönen, bunten Porzellankännchen. Ansonsten nehmen Sie statt Kölsch einfach mal ein Tsingtao-Bier.
| keine Noten |
Karpfen nach Schanghai-Art
Im „Great Wall“ wird asiatische Küche authentisch zubereitet. Das teilweise sehr ungewöhnliche Essen bedarf einer gewissen Experimentierlust. Rinderpansen und Schweineblut sollten einen nicht abschrecken.
Karpfen nach Schanghai-Art
Im „Great Wall“ wird asiatische Küche authentisch zubereitet. Das teilweise sehr ungewöhnliche Essen bedarf einer gewissen Experimentierlust. Rinderpansen und Schweineblut sollten einen nicht abschrecken.
Der Grat zwischen Mut und Übermut ist nicht nur im normalen Leben oft ein schmaler, sondern auch, wenn man in einem chinesischen Restaurant isst, das sich die authentische Umsetzung der Küchentraditionen des Reichs der Mitte kompromisslos auf die Fahnen geschrieben hat. Diese Erkenntnis traf mich allerdings dann doch etwas heftiger als erwartet, als ich die kalte Vorspeise Fu Qui Fei Pian vor mir sah, die ich (ohne Übersetzung) von der Speisekarte bestellt hatte, weil das Foto dazu eigentlich ganz schön aussah. Es entpuppte sich als geschnetzelter gekochter Rinderpansen und Zunge, mittelscharf mariniert mit Chili, Pfeffer, Soja-Sauce, Öl, klein geschnittenen Lauchzwiebeln und vermutlich noch anderen Gewürzen und Zutaten, die ich nicht kenne. Da fremdeln europäische Geschmacksnerven doch etwas mehr, als ich tatsächlich gedacht hätte.
Auch vor der zweiten kalten Vorspeise, den gekochten und in große Streifen geschnittenen Schweineohren mit Salatgurke und Sojasaucendressing, scheute meine kulinarische Experimentierlust trotz guten Selbstzuredens fast wie ein Turnierpferd vor einem Dreifach-Ochser. Trotz etwas fremder, aber durchaus interessanter Würzung kann ich nicht sagen, dass es mir wirklich geschmeckt hätte. Schweineohren bestehen eben nun mal weitgehend aus mehr oder weniger weichen Knorpeln.
Der dünn geschnittene Schweinebauch mit den typisch leicht strohigen Wolkenohrpilzen, serviert im einem gusseisernen Tiegel, schmeckt auch ungewöhnlich, aber ziemlich gut. Und für die zarten, in Hühnerbrühe gegarten Fischfilets, die mit Sichuan-Pfeffer und viel Zimtrinden abgeschmeckt sind und schwimmend in Öl und Sojasauce serviert werden, gilt das ebenfalls.
Wenn Sie nun rätseln, ob das jetzt hier nun eine Empfehlung werden soll oder nicht - ja, wenn Sie neugierig sind und Lust haben, sich auf zum Teil sehr fremdes Essen einzulassen. Sie müssen ja nicht gleich mit den Champignons in Schweineblut beginnen, wenn Sie kein Chinese sind, die einen Großteil der Gäste ausmachen.
Der Besuch in dem mit einer Mischung aus alten chinesischen Holzmöbeln, Resopaltischen und abstrakter Kunst eingerichteten Lokal ist tatsächlich insgesamt ein Erlebnis mit Seltenheitswert. Lassen Sie sich Zeit dabei, denn die brauchen Sie, um erst einmal die bilderbuchartige Speisekarte zu studieren. Auf der stehen Gerichte (ab 5,50 bis rund 18 Euro) aus drei Kochtraditionen, die sowohl vom gekennzeichneten Schärfegrad über die Zubereitungsart bis zu den Zutaten völlig unterschiedlich sind.
Das gilt für den hervorragen Pak Choi mit Knoblauch als separat zu bestellende Gemüsebeilage, die knusprigen Frühlingsrollen und auch den halben Karpfen nach Schanghai-Art in einer dicken, fast schwarzen, süßsauer-pikanten Sojasauce. Und bei den sehr gelungenen DanDan-Nudeln mit Gehacktem vom Schwein und gerösteten Erdnüssen können Sie feststellen, wie komplex ein relativ normales Gericht schmecken kann, das - übrigens wie alle anderen Gerichte auch - völlig ohne Glutamat auskommt.
Die freundlichen Kellner helfen gerne mit Erklärungen und natürlich gibt es grünen Tee aus sehr schönen, bunten Porzellankännchen. Ansonsten nehmen Sie statt Kölsch einfach mal ein Tsingtao-Bier.
19.01.2010 | uki | Bewertungsdetails
Wir haben am 29.12.2009 dort das erste und das letzte Mal gegessen. Mit authentischer chinesischer Küche hat das nur insofern zu tun, als das es sich um Essen handelt, das in China und Südostasien nur die ärmsten der Armen essen. Das ist Freibankfleich übelster Sorte mit Sehnen und Adern und Fett (chinesisches Gullasch).
Die Suppe war immerhin aus der Büchse. Das einzig wirklich genießbare war der Reis.
Das Ambiente: ungepflegt, eine Renovierung ist mehr als nötig.
Fazit: Ich habe bei meinen Reisen nach China, Hongkong und Südostasien nirgendwo so schlecht gegessen. Essen bei den kleinen Garküchen am Straßenrand war um Längen besser als im Great Wall.
Das ist auch kein einmaliger Ausrutscher. Ein Freund hat vor kurzem die gleiche Erfahrung gemacht.
Empfehlung: nur ja nicht dort hingehen. Miserabel!!!!!!!!!!!!!!
Wir haben am 29.12.2009 dort das erste und das letzte Mal gegessen. Mit authentischer chinesischer Küche hat das nur insofern zu tun, als das es sich um Essen handelt, das in China und Südostasien nur die ärmsten der Armen essen. Das ist Freibankfleich übelster Sorte mit Sehnen und Adern und Fett (chinesisches Gullasch). Die Suppe war immerhin aus der Büchse. Das einzig wirklich genießbare war der Reis.
Das Ambiente: ungepflegt, eine Renovierung ist mehr als nötig.
Fazit: Ich habe bei meinen Reisen nach China, Hongkong und Südostasien nirgendwo so schlecht gegessen. Essen bei den kleinen Garküchen am Straßenrand war um Längen besser als im Great Wall.
Das ist auch kein einmaliger Ausrutscher. Ein Freund hat vor kurzem die gleiche Erfahrung gemacht.
Empfehlung: nur ja nicht dort hingehen. Miserabel!!!!!!!!!!!!!!
24.09.2009 | A-Jay | Bewertungsdetails
Ich schließe mich der Kritik von Helmut Gote an. Er beschreibt es so, wie ich es im Kreise von 7 Mit-Wagemutigen erlebt habe.
Die meisten der Speisen, die Helmut Gote probiert hat, standen auch auf unserem langen Tisch im 1.Stock.
Zusätzlich gab es z.B. den heißen Topf mit Froschschenkeln nach Sechuan Art mit scharfen Chili und Lammfleisch - einmal anders zubereitet.
Ein Experiment, das den Gaumen zwar nicht überfordert, ihm jedoch einiges abverlangt, probiert man sich durch viele der Köstlichkeiten. Wie der freundliche Service erzählte, seien nicht umsonst gut 80% der Gäste i.d.R. chinesischer Herkunft.
Hervorragender, freundlicher und kompetenter Service (ich habe sehr selten erlebt, dass ein Kellner bei 8 Gästen am Tisch und nach 3 Stunden haargenau wusste, wer was bestellt hatte, incl. der Getränke. Separat zahlen ist hier wirklich kein Problem) und ein ausgewogenes Preis/Leistungsverhältnis machen dieses Restaurant empfehlenswert für alle, die einmal etwas anderes als 41b mit Morcheln probieren möchten.
Ich schließe mich der Kritik von Helmut Gote an. Er beschreibt es so, wie ich es im Kreise von 7 Mit-Wagemutigen erlebt habe.Die meisten der Speisen, die Helmut Gote probiert hat, standen auch auf unserem langen Tisch im 1.Stock.
Zusätzlich gab es z.B. den heißen Topf mit Froschschenkeln nach Sechuan Art mit scharfen Chili und Lammfleisch - einmal anders zubereitet.
Ein Experiment, das den Gaumen zwar nicht überfordert, ihm jedoch einiges abverlangt, probiert man sich durch viele der Köstlichkeiten. Wie der freundliche Service erzählte, seien nicht umsonst gut 80% der Gäste i.d.R. chinesischer Herkunft.
Hervorragender, freundlicher und kompetenter Service (ich habe sehr selten erlebt, dass ein Kellner bei 8 Gästen am Tisch und nach 3 Stunden haargenau wusste, wer was bestellt hatte, incl. der Getränke. Separat zahlen ist hier wirklich kein Problem) und ein ausgewogenes Preis/Leistungsverhältnis machen dieses Restaurant empfehlenswert für alle, die einmal etwas anderes als 41b mit Morcheln probieren möchten.
09.05.2008 | Bojo | Bewertungsdetails
Das Essen schmeckt und die Bedienung ist auch zuvorkommend . Alles in einem ein lohnenswertes Gaumenerlebnis.
Das Essen schmeckt und die Bedienung ist auch zuvorkommend . Alles in einem ein lohnenswertes Gaumenerlebnis.
09.05.2008 | johnny be good | Bewertungsdetails
Super, man fühlt sich wie in Peking oder Shanghai. Fisch schmeckt nach Fisch und Fleisch nach Fleisch. Endlich eine originale chinesische Küche in Köln und der Preis stimmt auch.
Super, man fühlt sich wie in Peking oder Shanghai. Fisch schmeckt nach Fisch und Fleisch nach Fleisch. Endlich eine originale chinesische Küche in Köln und der Preis stimmt auch.
07.05.2008 | mommilein | Bewertungsdetails
Endlich mal ein Restaurant dessen Küche nicht Europäisiert ist. So schmeckt Original Chinesische Küche in gepflegter und gemütlicher Atmosphäre und dass bei kompetenter und freundlicher Bedienung zum guten Preis/ Leistungsverhältnis.
Endlich mal ein Restaurant dessen Küche nicht Europäisiert ist. So schmeckt Original Chinesische Küche in gepflegter und gemütlicher Atmosphäre und dass bei kompetenter und freundlicher Bedienung zum guten Preis/ Leistungsverhältnis.


















