AnWohnerin

AnWohnerin

Geschlecht:keine Angabe
Wohnort:keine Angabe
Alter:keine Angabe
Letzter Login:01.05.2012
Gästebuch | 10 gesamt Eintrag schreiben
22. April 2012 | 11.21 Uhr | gutelaunemann | Köln "Die Bürger" wollen die Oper sicher nicht ... sondern die seit dem 19. Jahrhundert etablierte Opernkonsumentenschicht: mehr oder minder betuchtes Bildungsbürgertum mit Repräsentations- und Abgrenzungsbedürfnis. Dazu zähle ich mich i. Ü. auch! ...
 
Und selbstverständlich muss auch ein Intendant die Kosten beachten und den vorgegebenen Rahmen einhalten - ungeachtet der Tatsache, dass die Kölner Oper eindeutig unterfinanziert ist. Dafür kämpft er ja mit Recht um eine Erhöhung seines künstlerischen Etats bzw. die Einhaltung der ihm vertraglich zugesicherten Mittel.
Fakt ist: Es gibt nur wenige Jobs, die mit dem Status eines Intendanten vergleichbar wären - kleine Könige in einem kleinen Königreich. Und wenn ihnen der ganze Zinnober nicht mehr passt, werfen Sie ungestraft vorzeitig das Handtuch und ziehen weiter. Letzter derartiger Fall hier in Köln: Krämer.
Kommentar löschen
22. April 2012 | 09.49 Uhr | AnWohnerin | Da gebe ich Ihnen vollkommen recht; die gesamte Lage ist sehr unübersichtlich, was aber wiederum und eindeutig an den "gewachsenen" unklaren oder vielmehr nicht vorhandenen Strukturen der Kölner Politk und Verwaltung liegt, in denen niemand wirklich weiß, wer für was zuständig ist. Somit werden Entscheidungen vertagt, verschoben, hin- und herdelegiert, bis es zu spät ist. Lesen Sie mal die Protokolle des Betriebsausschußes der Bühnen (oder andere Protokolle) auf der Webseite der Stadt Köln.
 
In diesen Unzuständigkeiten kann dann auch jeder zu allem etwas sagen.
 
Und verständlich, daß man irgendwann überdrüßig ist, sich damit zu befassen. So auch bei Laufenberg, der als künstlerischer Intendant an der Oper ist, nicht als Controller oder Kostenrechner.
 
Die Frage ist einfach:
wollen der Rat, die Bürger, die Stadt die Oper ?
 
Ich glaube und hoffe, der Vorschlag zur Einschränkung war ironisch gemeint ;-) .
Kommentar löschen
22. April 2012 | 09.38 Uhr | gutelaunemann | Köln Fortsetzung:
Damit keine Missverständnisse entstehen: Ich würde mich selber als "Opernfreak" bezeichnen... habe dennoch das Gefühl, dass wir hier in einem Elfenbeinturm der Hochkultur diskutieren.
 
Was kann im Übrigen Herrn Laufenberg schon passieren?? ... Er löst seinen Vertrag vorzeitig auf, bekommt möglicherweise noch ein fette Abfindung und denkt sich wie der letzte sächsische König: "Macht euren Dreck alleeene!". Dafür setzt er aber gefährliche Parolen in die Welt (Saisonabsage!) und verunsichert dadurch seine Mitarbeiter auf äußerste! Das kann ein Chef so nicht machen! Unmöglich ist das!
Kommentar löschen
22. April 2012 | 09.32 Uhr | gutelaunemann | Köln Wer kann eigentlich diese ganze Gemengelage von Finanzen, Schulden, Krediten, Etatüberschreitungen, Verantwortlichkeiten etc. etc. etc. noch überblicken???? Objektive Fakten und "Bauchgefühle" werden in den Diskussionen und Kommentaren wüst vermengt - das bringt doch nix!! ... Das Ganze hat mittlerweile einen Grad von Hysterie erreicht, der mich dazu bewegt hat, das alles nicht mehr wahrnehmen zu wollen.
Ein Beispiel für oben Gesagtes ist "SuMa". Zitat: "In anderen Städten sind die Leute stolz auf ihre kulturellen Einrichtungen und hier will man davon am liebsten nichts wissen. Hier rühmt man sich dafür, Fußballfan zu sein aber nicht zur Intelligenz zu gehören. Das Schlimme ist, daß fast alle negativ Kommentare von Leuten verfasst werden, die 0 Ahnung von der Materie haben. Ich wäre dafür, das Recht auf freie Meinungsäußerung einzuschränken." - Liebe/Lieber SuMa: Das ist doch alles eher einfältig und nebenbei auch noch gefährlich, was Sie da schreiben!!
Kommentar löschen
20. April 2012 | 19.29 Uhr | SuMa | Ich habe das Interview gehört und was habe ich gesagt? Er wird sich bemühen, vorzeitig aus dem Vertrag zu kommen. Kann man ihm nicht verdenken. Ich würde es genauso machen.
Wie schon erwähnt, die Kommentare vieler im KSTA sind erschreckend, aber leider typisch für Köln. Da schämt man sich fast hier zu wohnen. In anderen Städten sind die Leute stolz auf ihre kulturellen Einrichtungen und hier will man davon am liebsten nichts wissen. Hier rühmt man sich dafür, Fußballfan zu sein aber nicht zur Intelligenz zu gehören. Das Schlimme ist, daß fast alle negativ Kommentare von Leuten verfasst werden, die 0 Ahnung von der Materie haben. Ich wäre dafür, das Recht auf freie Meinungsäußerung einzuschränken. Man sollte erstmal einen kleinen Test ablegen, ob man überhaupt eine qualifizierte Meinung auszudrücken imstande ist. Läßt sich natürlich nicht durchsetzen.
Kommentar löschen
20. April 2012 | 13.13 Uhr | AnWohnerin | http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/leporello/interview-uwe-eric-laufenberg100.html
Kommentar löschen
19. April 2012 | 17.04 Uhr | rolo | Danke für den Link der Petition. Habe schon gestern mitgemacht.
Kommentar löschen
19. April 2012 | 09.06 Uhr | SuMa | Ist schon längst geschehen, leider habe ich das Gefühl, nachdem ich hier die ganzen Kommentare lese, daß wir mit der Petition wirklich auf viel Rückhalt stoßen. In Köln scheint die Oper nicht sehr viel Unterstützung zu bekommen seitens der breiten Bevölkerung. Sicherlich auch ein Ergebnis einer über 15 Jahre währenden Fehlpolitik seitens unfähiger Intendanten, die es eben nicht geschafft haben, das Haus als wichtige und unverzichtbare Institution ins Bewußtsein der Menschen einzupflanzen. Im Gegenteil, die Oper hat sich trotz des enormen Engagements von Laufenberg leider in dieser Stadt selbst ins Aus katapultiert. Er ist der richtige Mann leider viel zu spät. Ich glaube ganz ehrlich, daß die Tage der Oper Köln gezählt sind, denn auch er wird dieses Affentheater nicht mehr lange mitmachen. Und dann kriegen wir wieder jemanden wie Herrn Dammann. Und dann brauchen wir auch keine Oper. Alles eine Taktik seitens der Stadt, um einen Grund zu finden, das Haus zu schließen.
Kommentar löschen
17. April 2012 | 18.50 Uhr | AnWohnerin | http://openpetition.de/petition/online/wir-fuer-unsere-oper-koeln
Kommentar löschen
14. April 2012 | 11.52 Uhr | AnWohnerin | http://openpetition.de/petition/online/wir-fuer-unsere-oper-koeln
Kommentar löschen
Kommentar schreiben
1000/1000
Zeichen übrig
Stadtplan 
AnWohnerin ist noch nicht im Stadtplan eingetragen.